2015/07/31 - 90 Tage Challenge – Fit ohne Geräte

Heute widme mich mal wieder dem Thema Sport. Nachdem ich sportlich voll motiviert in das Jahr gestartet, viel gelaufen bin und sogar auf einen Halbmarathon hin trainieren wollte, wurde ich immer wieder von kleineren und größeren Wehwehchen aus dem Rhythmus geworfen. Meine Motivation sank zunehmend und das einzige was ich an sportlicher Aktivität noch zustande brachte war ein Liegestütztraining mit dem Ziel eines Tages 100 Stück davon zu schaffen. Ich habe es nie ausprobiert, aber 50 Stück schaffe ich heute mindestens. Der letzte Lauf liegt jedoch schon etwas länger zurück, das war Anfang Mai.

Nun waren wir zwecks Hochzeitsvorbereitung jüngst im Elbepark shoppen und meine Liebste vergnügte sich in einem Klamottenladen. Da ich keine Lust hatte ihr dabei zuzuschauen wie sie Sachen anprobiert und klein Mäxchen auch lieber im Buggy herum gefahren wird, haben wir uns aufgemacht in den anderen Geschäften etwas zu bummeln. Dort fand ich in einer Buchhandlung das Buch, welches den Anstoß zu diesem Beitrag gegeben hat: Fit ohne Geräte: Die 90-Tage-Challenge für Männer von Mark Lauren. Nach ein bisschen herumstöbern in den Seiten fand ich die dahinter liegende Idee ziemlich Klasse. Das Ziel des Buches ist es, in 90 Tagen mit einem intensiven Workout-Programm seinen Körper in Form zu bringen.

So weit so gut, doch was unterscheidet dieses Buch von anderen Wirmachendichbesserbüchern? Nun, das sind zweierlei Dinge. Erstens spricht mich besonders an, dass sämtliche Übungen ohne einen Vertrag im Fitnessstudio oder Geräte durchgeführt werden können. Ich war schon immer ein Verfechter der Meinung, dass stumpfes Geräte bewegen im Studio im Alltag nicht viel bringt, außer aufgepumpten Muskeln um den falschen Frauen für ein schnelles Nümmerchen zu imponieren. Ich mag den Gedanken, das eigene Fitnessstudio immer dabei zu haben und so ein Workout jeder Zeit machen zu können. Zudem zielen die Übungen darauf ab nicht nur einen Muskel zu trainieren, sondern auch die Drumherum. Die Workouts sind so gestaltet, dass man sich erst aufwärmt (ca. 5 Minuten), dann das maximal 30 minütige Workout in verschiedenen Sätzen und mit verschiedenen anspruchsvollen Übungen. Zum Schluss wird sich dann noch einmal gedehnt und hier habe ich gemerkt dass ich besonders große Defizite habe. Wie sagt meiner bessere Hälfte immer so gern: Beweglich wie ein Kachelofen! Wenn sich das am Ende jedoch auch noch verbessert hat, wäre das ja auch eine echt coole Sache.

Der zweite Punkt, der mir sehr gut an dem Buch gefällt  ist, dass es nicht wie andere Bücher nur eine Aufstellung von verschiedenen Trainingsprogrammen ist, wo man sich als „Laie“ auch noch selbst um die Einteilung oder Klassifizierung kümmern muss. Nein, es wird auch motiviert und sehr gute Ernährungstipps gegeben. Und dabei geht es nicht ums Kalorienzählen, sondern darum was man wirklich für ein effektives Workout benötigt. Der Grundton gefällt mir: Fett ist gut und je mehr Eiweiß, desto besser. Na da lacht doch das Männerherz :-). Da es aber schwierig und teuer ist, sich eiweißreich zu ernähren, wird empfohlen mit (hochwertigem!) Eiweißpulver nachzuhelfen. Dieses kann man in Shakes und Smoothies verwenden und zum Glück hat Melanie schon den Smoothie-Trip hinter sich und wir einen entsprechenden Mixer zuhause. Da ich ohnehin gern Fleisch und Fisch esse und auch kein Problem mit Fett statt Kohlehydrate im Essen habe, stellt sich für mich die Umstellung als kein großes Hindernis dar. Das Einzige worauf ich sehr ungern verzichte, ist die süße Nascherei, besonders im Büro. Ich glaube da werde ich noch einige Kämpfe mit mir selbst austragen!

Ich habe nun die ersten 10 Tage hinter mich gebracht und muss schon sagen, dass das Programm von Mark Lauren einen ziemlich herausfordert. Zu gute kam mir auf jeden Fall mein Liegestütztraining, da viele Übungen im Stütz oder aus diesem heraus durchgeführt werden. Und die Übungen hören sich zwar zu Beginn ziemlich easy an, aber man merkt schon nach dem ersten Tag, wie sehr einen das Training gefordert hat. Gut so! In der zweiten Woche geht es jedoch noch etwas krasser weiter, denn ab dann heißen die Übungen nämlich Tyrann und Hammer. Und der Name ist Programm, man wird ordentlich gefordert. Das soll ja aber auch das Ziel sein. Ich werde die nächsten Wochen denke ich hin und wieder einen kleinen Einblick geben, wie es mir mit dem Training ergeht. Aktuell fühle ich mich ziemlich gut dabei (auch wenn mir vom gestrigen Tyrann so ziemlich jeder Muskel schmerzt) und denke auch, dass mir die restlichen 80 Tage noch ziemliche Schmerzen bereiten werden. Aber wie heißt es so schön, Schmerz ist Schwäche die den Körper verlässt ;-)

Die 90-Tage-Challenge von Mark Lauren
Die 90-Tage-Challenge von Mark Lauren
PS: Das Buch gibt es auch für Frauen und Melanie macht auch schon mit, nach dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Danke Maus!

Gelbe Blüte

2015/07/18 - darktable vs. Nikon, Adobe, Affinity

Aktuell beschäftige ich mich neben dem Fotografieren selbst auch besonders mit den Möglichkeiten die RAW-Bilder zu entwickeln. Das gehört neben dem eigentlichen Bild genauso dazu und ist immens wichtig. Für die nicht so technisch versierten Leser hier kurz eine Erklärung zu RAW ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen: RAW-Dateien entsprechen der direkten Aufnahme durch die Kamera, ohne dass die Kamera die Bilder für die Betrachtung aufhübscht und enthalten mehr Informationen zur Lichtsituation als das bei einer JPEG-Datei der Fall ist. Das hat einige Vorteile bei der Nachbearbeitung, wenn man seine eigenen Vorstellungen davon hat was ein gutes Bild ausmacht und nicht nur knipsen will. Dies entspricht auch in etwa dem Prozess, der bei der analogen Fotografie als Entwicklung bekannt ist, weshalb man auch bei der Nachbearbeitung solcher digitalen Negative von der RAW-Entwicklung spricht. Wie das aber in jedem Bereich der Technik so ist, gibt es eine große Anzahl von verschiedener Software die in unterschiedlicher Qualität eine Nachbearbeitung von RAW-Dateien ermöglichen. Weiter…

2015/07/08 - Disguised II

Nun, Fotografie hat viel mit Perspektive und der richtigen Entwicklung zu tun. Das bekannte Bild aus dem Beitrag Schwarzweiß kann man auch etwas anders interpretieren. Und zwar so, dass der Vordergrund nicht mehr eine so große Rolle spielt und der graue Himmel präsenter wird. Das drückt die Stimmung etwas besser aus, finde ich. Zudem habe ich noch etwas mit der Darstellung der Helligkeitsstufen (insbesondere Verschiebung des Weiß-/Schwarzpunkts) herumexperimentiert. Das Ergebnis ist das nachfolgend dargestellte Bild, welches mir durchaus besser gefällt. Ich glaube aber, so zu 100% bin ich noch nicht zufrieden, da geht noch was…

Der Dresdner Fernsehturm versteckt sich im Nebel. Disguised II
Der Dresdner Fernsehturm versteckt sich im Nebel. Disguised II

Blende: ƒ/8; Kamera: NIKON D3100; Brennweite: 35mm; ISO: 100; Verschlusszeit: 1/125s;

2015/06/22 - Schwarzweiß

Ich war vor kurzem einmal mit dem Auto in der Nähe des Borsberg unterwegs und hatte bei ziemlich trüber Aussicht meine Kamera dabei. Da nun nichts besser schult als die Übung, dachte ich mir dass ich es trotz der düsteren Stimmung dennoch versuche den verhüllten Blick auf den Dresdner Fernsehturm festzuhalten. Die Farben sollten dieses Mal keine Rolle spielen, deshalb hier mein erster Versuch der Entwicklung eines Bildes in Schwarzweiß.

Der Dresdner Fernsehturm versteckt sich im Nebel.
Der Dresdner Fernsehturm versteckt sich im Nebel.

Blende: ƒ/8; Kamera: NIKON D3100; Brennweite: 35mm; ISO: 100; Verschlusszeit: 1/125s;

2015/06/15 - Schloss Schwerin

Meine Dienstreisen ermöglichen es mir hin und wieder einmal recht schöne Dinge zu fotografieren. Unter anderem auch das schöne Schloss in Schwerin im Sonnenuntergang.

Schloss Schwerin
Schloss Schwerin

Blende: ƒ/8; Kamera: NIKON D3100; Brennweite: 18mm; ISO: 100; Verschlusszeit: 1s;


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