Hobbyfotografie

Es ist nun schon über ein Jahr her, seitdem ich eine Spiegelreflexkamera mein eigen nennen kann. Ich hatte mich im Dezember 2013 auf ein Schnäppchen im Saturn eingelassen, wo es eine Nikon D3100 im Bundle mit zwei Objektiven (18-55mm + 55-200mm) für einen unschlagbaren Preis gab. Eine Woche später lag der Preis dafür schon wieder 100 € höher, also sollte es wohl Schicksal sein. Die Kombination der beiden Objektive für den Preis überzeugte mich, mir doch eine solche Kamera zu kaufen. Obwohl ich eigentlich keine solch klobige, unhandliche und für Bike-Touren vollkommen ungeeignete Knipse haben wollte. Aber mit Kindern verschieben sich ganz schnell die Prioritäten, denn diese fordern die ihnen zustehende Aufmerksamkeit. Also ist das Hobby Fotografie mehr oder weniger zum Ersatz der Freizeit im Sattel geworden, da es wesentlich familienkompatibler ist. Mal von der Nachbearbeitung am Computer abgesehen…

Auf jeden Fall überzeuten mich schon bald die Möglichkeiten die mit einer solchen ausgewachsenen Kamera gegeben sind; auch wenn es nur das untere Ende der Nikon-Spiegelreflexserie ist. Ich habe schnell gelernt, dass man auch mit solch einer “Low-Budget”-Kamera gute Ergebnisse erzielen kann. Dabei habe ich vor allem folgende zwei Regeln für mich erkannt:

  1. Setze dich mit der Kamera und der Technik auseinander & nimm dir Zeit die Kamera richtig für das Motiv einzustellen.
  2. Das Motiv sollte dir klar sein, bevor du mit der Kamera losziehst.

Den ersten Punkt erreicht man am besten in dem man die Kamera im Manual-Modus betreibt. Das bedeutet, ich stelle Blende, Verschlusszeit und ISO-Wert selbst ein, ohne die Automatismen der Kamera zu nutzen. Dazu speichere ich die Bilder immer nur RAW-Format um mich erstens mit der Nachbearbeitung auseinandersetzen zu müssen, und zweitens um alle Möglichkeiten bei der Nachbearbeitung zu haben. Doch gerade Punkt 2 erfordert eine gewisse Kreativität und da ich selbst hin und wieder diese vermissen lasse, sollte man zumindest eine Muse haben. Bei mir verkörpert diese des öfteren meine bessere Hälfte Melanie, so kam es auch zu diesem Bild:

Lonely
Lonely

Blende ƒ/5.6; Kamera NIKON D3100; Belichtungsvorgabe -2/6EV; Brennweite 200mm; ISO 100; Verschlusszeit 1/800s;

Da ich persönlich nicht als Profi-Fotograf in Zukunft arbeiten möchte, sind für mich zwei weitere Punkte in der Fotografie essentiell geworden. Die eigene Kreativität setzt mir doch einige Grenzen und es bedarf der Mitwirkung meiner Umwelt mir entsprechende Motive zu bieten und vorzuschlagen. Unsere Kinder sind in aller Natürlichkeit eher dazu verdammt :-). Sie werden jedoch niemals von uns öffentlich zur Schau gestellt werden! — Dieses Thema wäre selbst schon einen eigenen Blogeintrag wert. Der zweite Punkt ist, dass ich mir Zeit lassen muss die Umsetzung der Kreativität zur erlernen. Alle Bücher, Blogs und Profi-Tipps bringen nichts, wenn man nicht die nötige Zeit hat alles umzusetzen oder man schon wieder vergessen hat, was in dem Buch stand. Es ist immer wieder erstaunlich welche einfach erscheinenden Bilder auf Flickr oder anderen Fotoportalen einen in den Bann ziehen, doch deren Komposition und Bearbeitung bedeuteten in der Regel doch eine Menge Arbeit.

Die Bearbeitung ist auch so ein Streitthema der Fotowelt. So ziemlich jeder, der “etwas auf sich hält” nutzt das teure Lightroom von Adobe. Ich nutze lieber die kostenlosen Tools von Nikon (ViewNX-i und Capture NX-D) und habe das damit nicht investierte Geld schon vor langer Zeit in Pixelmator investiert (eine großartige Software!). Ich glaube ohnehin, dass viel zu viel bearbeitet wird und so manches schöne “Foto” doch eher ein Ausdruck kreativer Nachbearbeitung eines Fotos darstellt, was allerdings die Schönheit des Endergebnisses nicht mindert. Es ist jedoch nicht mein Stil & Geschmack der Umsetzung meiner fotografischen Arbeit.

Nunja, zu guter Letzt bleibt mir nur noch zu sagen, dass mir das Ganze unglaublich viel Spaß macht und ich mit Sicherheit noch einiges dazu schreiben werde. Im übrigen habe ich eines meiner Lieblingsbilder mit einer Canon PowerShot S100 gemacht und kein Stück nachbearbeitet. Es ist also nicht immer eine Spiegelreflex und Nachbearbeitung notwendig…

Kutscher
Kutscher

Blende ƒ/8; Kamera Canon PowerShot S100; Brennweite 19.394mm; ISO 80; Verschlusszeit 1/60s;

April April, der weiß nicht was er will…

Hier mal ein paar Eindrücke vom April. Er machte wettertechnisch seinem Namen alle Ehre. Ich hoffe aber, dass die letzten beiden Bilder die Normalität bleiben… ;-)

Schneekristalle
Schneekristalle
Verhinderter Frühling
Verhinderter Frühling
Blick von Rockau elbabwärts Richtung Dresden
Blick von Rockau elbabwärts Richtung Dresden
Blick von Rockau elbaufwärts Richtung Elbsandsteingebirge
Blick von Rockau elbaufwärts Richtung Elbsandsteingebirge

Blende ƒ/2.5; Kamera NIKON D3100; Brennweite 35mm; ISO 100; Verschlusszeit 1/4000s;

Blende ƒ/8; Kamera NIKON D3100; Belichtungsvorgabe -2/6EV; Brennweite 35mm; ISO 100; Verschlusszeit 1/320s;

Blende ƒ/2.5; Kamera NIKON D3100; Brennweite 35mm; ISO 100; Verschlusszeit 1/4000s;

Blende ƒ/8; Kamera NIKON D3100; Belichtungsvorgabe -2/6EV; Brennweite 35mm; ISO 100; Verschlusszeit 1/320s;

Trostlose Jahreszeit

Am Samstag hatte ich mal wieder kurz die Gelegenheit mich in der näheren Umgebung unseres neuen Zuhause umzusehen. Ich schnappte mir also die Autoschlüssel, den Junior in der Babyschale und bewaffnete mich mit der Nikon. Es ging über die Dörfer hinter der Autobahn in Richtung Dohna und klein Mäxchen genoss die kurvenreiche Autofahrt. An Obstfeldern vorbei ging es ohne konkretes Ziel durch so manches hübsches Dorf zum mir bis dahin unbekannten Höhepunkt, dem alten Rittergut in Gamig.

Obstlos
Obstlos

Blende ƒ/5; Kamera NIKON D3100; Brennweite 35mm; ISO 100; Verschlusszeit 1/640s;

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Einmal nach Berlin laufen mit Garmin Connect

Wer kennt das nicht? Man möchte im neuen Jahr nach der füllenden Mast zur Weihnachtszeit etwas für seinen Körper tun und sucht ständig nach Motivation. Der Schweinehund kennt viele Tricks um einen um den ersehnten Sport zu bringen. Doch bei Garmin Connect gibt es mit der Funktion “Ziele” eine tolle Möglichkeit sich zu motivieren. In der modernen Oberfläche des Sportportals werden diese auch ansprechend und besonders motivierend dargestellt.

Einmal von Zuhause nach Berlin zum Fernsehturm laufen
Einmal von Zuhause nach Berlin zum Fernsehturm laufen

Nun, das Ziel ist für erfahrene Läufer nicht besonders viel. Aber im Herbst wollen Melanie und ich einen Halbmarathon laufen und da ist der Lauf nach Berlin schon einmal eine gute Vorbereitung.

Impressionen einer Ballonfahrt

Gestern, am 10.09.2014 hatte ich die Möglichkeit eine Ballonfahrt über Dresden zu erleben. Die Bilder spiegeln leider nicht so ganz wieder, wie atemberaubend schön so eine Ballonfahrt ist. Wir hatten nicht das allerbeste Wetter. Es folgen dennoch ein paar Bilder.

Waldschlösschenbrücke, Dresden, Blick elbaufwärts
Waldschlösschenbrücke, Dresden, Blick elbaufwärts

Blende ƒ/8; Kamera NIKON D3100; Aufgenommen 10 September, 2014; Brennweite 35mm; ISO 400; Verschlusszeit 1/60s;

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Dresdner Sommerabend

Ich hatte mal wieder die Möglichkeit mit der Nikon am Abend durch Dresden zu spazieren. Zugleich konnte ich mich etwas weiter Nikons Capture NX-D RAW-Entwicklungsprogramm außeinandersetzen. Ich denke das Ergebnis ist für einen blutigen Anfänger doch ganz akzeptabel ;-)

Kunstakademie Dresden
Kunstakademie Dresden

Blende ƒ/8; Kamera NIKON D3100; Aufgenommen 22 August, 2014; Brennweite 18mm; ISO 100; Verschlusszeit 10s;

Hofkirche Dresden
Hofkirche Dresden

Blende ƒ/8; Kamera NIKON D3100; Aufgenommen 22 August, 2014; Brennweite 35mm; ISO 100; Verschlusszeit 5s;

Trailcenter Rabenberg

Nachdem ich im letzten November bei einer Testfahrt schon erste Erfahrungen auf den damals noch jungen Trails am Rabenberg sammeln konnte, ging es vergangenes Wochenende zum erst jüngst fertig gestellten und eröffneten Trailcenter Rabenberg um dort zwei Tage Spaß auf den Trails zu haben. Samstag sind wir dann sowohl die blaue Border Trail als auch die rote 2 Mountains Tour gefahren. Beide Touren haben in Summe ca. 30 Kilometer Distanz und ca. 900 m Höhendifferenz, aber fühlen sich aufgrund des technischen Schwierigkeitsgrades nach mehr an. Genau so ergeht es einem auch auf der schwarzen Black Raven Runde mit ihren ca. 26 Kilometern und 900 Höhenmetern, die dazu noch so einige trailige Highlights birgt. Zu den Strecken kann man generell sagen, dass diese sehr gut gelungen sind und man auch ohne 160 mm Federweg seinen Spaß haben kann. Endlich auch mal etwas für Nicht-Gravity-Biker. Man sollte jedoch noch an der Bewirtung arbeiten, auf die Biker ist man jedenfalls nicht wirklich eingestellt. Am Wochenende gegen 14 Uhr noch ein paar Nudeln anbieten zu können sollte doch niemanden vor allzu große Hindernisse stellen, oder? Sei’s drum, eine Anreise lohnt in jedem Fall und meiner Meinung nach sogar noch mehr als nach Nove Mesto pod Smrkem.

Stonegarden-Action!
Stonegarden-Action!