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2015/08/27 - Tag 27 der 90 Tage Challenge

Es ist soweit, der Jungesellenabschied und die Hochzeit liegen hinter uns. Melanie und ich sind nun ein glückliches, frisch verheiratetes Ehepaar. Dies bedeutete auch einen kurzen Exzess was die Themen Alkohol, Nahrungsqualität und Völlerei anging. Nicht unbedingt das, was in der Challenge gefordert wird und ich merkte auch gleich, wie lethargisch ich dadurch wieder wurde. Doch seit nun schon zwei Wochen ist wieder Training angesagt! Wer nicht weiß worum es geht, kurz noch einmal die Erklärung. Es gibt ein tolles Buch von Mark Lauren mit einem Workout-Programm, welches über 90 Tage geht: Fit ohne Geräte, die 90-Tage-Challenge. Die Workouts sind alle zuhause ohne Hanteln, Expander oder sonstige Geräte durchführbar und man muss nicht sinnloserweise auch noch Geld für ein Fitnessstudio ausgeben. Zudem wird auch darauf eingegangen wie man seine Ernährung und allgemeine Lebensqualität verbessern kann. Ein Rundumpaket also und das gefällt mir sehr gut!

Nun jedoch zurück zum Programm, ich hatte nach der Hochzeit die nicht vollständig abgeschlossene Woche noch einmal von vorn begonnen und das erste Workout der Woche am Montag gemacht, so dass ich nun wie empfohlen das Wochenende zur Erhohlung habe. Glücklicherweise habe ich den Test zu Beginn jeder Woche wieder auf Level I bestanden, so dass der Aufstieg zu Level II auch dieses Mal gerechtfertigt war. Also hieß es, die folgenden Workouts auf Level II durchzuführen. Das bedeutet nicht nur mehr Übungen, sondern auch schwierigere! Die durchschnittliche Workout-Dauer erhöhte sich von ca. 16 Minuten auf 20. Das ist immer noch ein ziemlich geringer Aufwand (in der Woche 60 Minuten!) für ein hocheffizientes Training. Abgesehen von dem immer wieder mal relativ leicht auftretendem Muskelkater fühlt man sich ziemlich gut und man entwickelt ein positives Körpergefühl. Bisher kann ich jedoch noch nicht sagen, dass ich besonders viel Bauchspeck verloren hätte, gefühlt zumindest. Vielleicht sollte ich deshalb noch besser auf meine Ernährung und die Reduzierung von Alkohol achten.

Nächste Woche beginnt in etwa das zweite Drittel der Challenge und die Intensität wird erhöht. Ab dann heißt es, viermal in der Woche Workout und nur drei Tage Pause. Ich denke damit geht’s dem Speck dann endgültig an den Kragen. Auch wenn ich während der Übungen ab und an darüber fluche, freue ich mich schon auf die neue Herausforderung! Danke an Mark Lauren für diese exzellente Motivation seinem Körper was gutes zu tun.

Nun, kurz zum Schluss noch ein paar Informationen, was man eigentlich so benötigt. Das ist im Prinzip alles im folgenden Bild dargestellt:

Die 90-Tage-Challenge von Mark Lauren, Benötigte Utensilien

Man muss sich neben dem Buch eigentlich nur noch eine Stoppuhr besorgen. Am besten eignen sich hier Smartphone-Apps mit denen verschiedene Workouts-Zyklen programmiert werden können. Ich nutze hierfür die App IntervalTimer Die weiteren Utensilien befinden sich ohnehin in jeden Haushalt, dazu gehören unter anderem ein Handtuch, eine stabile Tür und ein stabiler Tisch. Dies zeigt wie einfach es ist bei der Challenge mitzumachen! Das kann ich jedem Interessierten empfehlen :-)

2015/08/10 - Kiss the sky

Melanie hat vor einiger Zeit eine schöne Bastelidee aufgegriffen, die eine zweckentfremdete Klammer als Brautpaar darstellt. Neben einem Brautpaar kann man jedoch einfach nur die Klammern hübsch anziehen und vor eine schicke Kulisse packen und fotografieren. Das haben wir gestern getan und unten wird das Resultat dargestellt. Ich habe schon ein paar Bilder mit diesen Klammern gemacht und heute soll endlich der Auftakt hier im Blog sein. Auf meinem Flickr oder 500px Stream kann man auch schon frühere Klammernwerke begutachten. Die Credits für die Idee und Bastelkunst gehen jedoch an mein Schatz Melanie ;)

Kuss vom Klammernpärchen im Sonnenuntergang auf einem Heuballen in Dresden.
Kuss vom Klammernpärchen im Sonnenuntergang auf einem Heuballen in Dresden.

Blende: ƒ/8; Kamera: NIKON D3100; Brennweite: 35mm; ISO: 100; Verschlusszeit: 1/640s;

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2015/08/07 - Levelaufstieg

Weiter geht es mit der 90 Tage Challenge von Mark Lauren. Auf zur Fitness ohne Geräte! Am Dienstag begann eine neue Trainingswoche und diese beginnt wie immer mit einem Eval-Training. Dabei werden jedes Mal die selben Übungen in der gleichen Zeit durchgeführt um zu sehen, ob und wie man sich weiterentwickelt hat. Bei der dieswöchigen Evaluierung war es so weit, dass ich die vorgegebene Anzahl für einen Levelaufstieg geschafft habe. Zwar war es ziemlich knapp, aber ich wollte gestern unbedingt auf höherem Niveau trainieren nachdem ich gemerkt habe, dass mir das Training immer besser bekommt.

Was man dann dabei erlebt ist, wie die Übungen mit einer kleinen Veränderung noch einmal viel anstrengender werden. Kleines Beispiel gefällig? Von Beginn an werden Liegestütze nur auf einem Bein gemacht. Es wird abwechselnd immer ein Bein etwas angehoben. Spreizt man die Beine jedoch wie bei Level 2 etwa auf Schulterbreite, erhöht sich die Belastung für den dem angehobenen Bein gegenüberliegenden Arm enorm. Bei Level 3 ist das dann nicht nur schulterbreit auseinander, sondern noch weiter. Am Ende war ich zwar auf Level Zwei vom Workout Opus ziemlich fertig, aber heute fühle ich mich schon wieder gut. Ich denke einen entscheidenden Anteil an der guten Regeneration wird auch die Umstellung auf proteinreiche Kost und die damit eingeführten Eiweiß-Shakes haben. Für diese Shakes nehmen wir übrigens das Impact Whey Isolate, welches ziemlich hochwertiges Eiweiß mit neutralem Geschmack bereitstellt, also ideal für Gemüse- und Obstshakes.

Die kommenden Ereignisse werfen jedoch ihre Schatten voraus und ich werde das morgige Training nicht absolvieren, da ich morgen Abend etwas feiern werde. Da ich bedingt durch den Alkoholgenuss wohl nicht zur Regeneration in der Nacht kommen werde, lasse ich das mit dem Workout lieber gleich. Entweder ganz oder gar nicht. Deshalb wird das Training erst am Montag fortgesetzt. Nächstes Wochenende ist dann unsere Hochzeit und da werde ich mit Sicherheit auch etwas Besseres zu tun haben als im Anzug ein Workout zu machen :-)  Danach wird eben umso härter trainiert, um die Challenge zu bestehen und das Endziel zu erreichen!

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2015/07/31 - 90 Tage Challenge – Fit ohne Geräte

Heute widme mich mal wieder dem Thema Sport. Nachdem ich sportlich voll motiviert in das Jahr gestartet, viel gelaufen bin und sogar auf einen Halbmarathon hin trainieren wollte, wurde ich immer wieder von kleineren und größeren Wehwehchen aus dem Rhythmus geworfen. Meine Motivation sank zunehmend und das einzige was ich an sportlicher Aktivität noch zustande brachte war ein Liegestütztraining mit dem Ziel eines Tages 100 Stück davon zu schaffen. Ich habe es nie ausprobiert, aber 50 Stück schaffe ich heute mindestens. Der letzte Lauf liegt jedoch schon etwas länger zurück, das war Anfang Mai.

Nun waren wir zwecks Hochzeitsvorbereitung jüngst im Elbepark shoppen und meine Liebste vergnügte sich in einem Klamottenladen. Da ich keine Lust hatte ihr dabei zuzuschauen wie sie Sachen anprobiert und klein Mäxchen auch lieber im Buggy herum gefahren wird, haben wir uns aufgemacht in den anderen Geschäften etwas zu bummeln. Dort fand ich in einer Buchhandlung das Buch, welches den Anstoß zu diesem Beitrag gegeben hat: Fit ohne Geräte: Die 90-Tage-Challenge für Männer von Mark Lauren. Nach ein bisschen herumstöbern in den Seiten fand ich die dahinter liegende Idee ziemlich Klasse. Das Ziel des Buches ist es, in 90 Tagen mit einem intensiven Workout-Programm seinen Körper in Form zu bringen.

So weit so gut, doch was unterscheidet dieses Buch von anderen Wirmachendichbesserbüchern? Nun, das sind zweierlei Dinge. Erstens spricht mich besonders an, dass sämtliche Übungen ohne einen Vertrag im Fitnessstudio oder Geräte durchgeführt werden können. Ich war schon immer ein Verfechter der Meinung, dass stumpfes Geräte bewegen im Studio im Alltag nicht viel bringt, außer aufgepumpten Muskeln um den falschen Frauen für ein schnelles Nümmerchen zu imponieren. Ich mag den Gedanken, das eigene Fitnessstudio immer dabei zu haben und so ein Workout jeder Zeit machen zu können. Zudem zielen die Übungen darauf ab nicht nur einen Muskel zu trainieren, sondern auch die Drumherum. Die Workouts sind so gestaltet, dass man sich erst aufwärmt (ca. 5 Minuten), dann das maximal 30 minütige Workout in verschiedenen Sätzen und mit verschiedenen anspruchsvollen Übungen. Zum Schluss wird sich dann noch einmal gedehnt und hier habe ich gemerkt dass ich besonders große Defizite habe. Wie sagt meiner bessere Hälfte immer so gern: Beweglich wie ein Kachelofen! Wenn sich das am Ende jedoch auch noch verbessert hat, wäre das ja auch eine echt coole Sache.

Der zweite Punkt, der mir sehr gut an dem Buch gefällt  ist, dass es nicht wie andere Bücher nur eine Aufstellung von verschiedenen Trainingsprogrammen ist, wo man sich als „Laie“ auch noch selbst um die Einteilung oder Klassifizierung kümmern muss. Nein, es wird auch motiviert und sehr gute Ernährungstipps gegeben. Und dabei geht es nicht ums Kalorienzählen, sondern darum was man wirklich für ein effektives Workout benötigt. Der Grundton gefällt mir: Fett ist gut und je mehr Eiweiß, desto besser. Na da lacht doch das Männerherz :-). Da es aber schwierig und teuer ist, sich eiweißreich zu ernähren, wird empfohlen mit (hochwertigem!) Eiweißpulver nachzuhelfen. Dieses kann man in Shakes und Smoothies verwenden und zum Glück hat Melanie schon den Smoothie-Trip hinter sich und wir einen entsprechenden Mixer zuhause. Da ich ohnehin gern Fleisch und Fisch esse und auch kein Problem mit Fett statt Kohlehydrate im Essen habe, stellt sich für mich die Umstellung als kein großes Hindernis dar. Das Einzige worauf ich sehr ungern verzichte, ist die süße Nascherei, besonders im Büro. Ich glaube da werde ich noch einige Kämpfe mit mir selbst austragen!

Ich habe nun die ersten 10 Tage hinter mich gebracht und muss schon sagen, dass das Programm von Mark Lauren einen ziemlich herausfordert. Zu gute kam mir auf jeden Fall mein Liegestütztraining, da viele Übungen im Stütz oder aus diesem heraus durchgeführt werden. Und die Übungen hören sich zwar zu Beginn ziemlich easy an, aber man merkt schon nach dem ersten Tag, wie sehr einen das Training gefordert hat. Gut so! In der zweiten Woche geht es jedoch noch etwas krasser weiter, denn ab dann heißen die Übungen nämlich Tyrann und Hammer. Und der Name ist Programm, man wird ordentlich gefordert. Das soll ja aber auch das Ziel sein. Ich werde die nächsten Wochen denke ich hin und wieder einen kleinen Einblick geben, wie es mir mit dem Training ergeht. Aktuell fühle ich mich ziemlich gut dabei (auch wenn mir vom gestrigen Tyrann so ziemlich jeder Muskel schmerzt) und denke auch, dass mir die restlichen 80 Tage noch ziemliche Schmerzen bereiten werden. Aber wie heißt es so schön, Schmerz ist Schwäche die den Körper verlässt ;-)

Die 90-Tage-Challenge von Mark Lauren
Die 90-Tage-Challenge von Mark Lauren
PS: Das Buch gibt es auch für Frauen und Melanie macht auch schon mit, nach dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Danke Maus!

Gelbe Blüte

2015/07/18 - darktable vs. Nikon, Adobe, Affinity

Aktuell beschäftige ich mich neben dem Fotografieren selbst auch besonders mit den Möglichkeiten die RAW-Bilder zu entwickeln. Das gehört neben dem eigentlichen Bild genauso dazu und ist immens wichtig. Für die nicht so technisch versierten Leser hier kurz eine Erklärung zu RAW ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen: RAW-Dateien entsprechen der direkten Aufnahme durch die Kamera, ohne dass die Kamera die Bilder für die Betrachtung aufhübscht und enthalten mehr Informationen zur Lichtsituation als das bei einer JPEG-Datei der Fall ist. Das hat einige Vorteile bei der Nachbearbeitung, wenn man seine eigenen Vorstellungen davon hat was ein gutes Bild ausmacht und nicht nur knipsen will. Dies entspricht auch in etwa dem Prozess, der bei der analogen Fotografie als Entwicklung bekannt ist, weshalb man auch bei der Nachbearbeitung solcher digitalen Negative von der RAW-Entwicklung spricht. Wie das aber in jedem Bereich der Technik so ist, gibt es eine große Anzahl von verschiedener Software die in unterschiedlicher Qualität eine Nachbearbeitung von RAW-Dateien ermöglichen. Weiter…


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